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Fr, 11. Dezember 2009

Gas-Sorptionswärmepumpen

Berlin

Das "Erneuerbare-Energien Wärmegesetz" (EEWärmeG) in Deutschland fordert die Erhöhung des Anteils der Erneuerbaren Energien bei Heizung, Warmwasserbereitung und der Erzeugung von Kühl- und Prozesswärme bis 2020 auf 14 Prozent.

Durch den Einsatz von Wärmepumpen kann Umweltwärme bei der gewerblichen und häuslichen Wärmeversorgung eingesetzt und damit Primärenergie eingespart werden. Bei dem Einsatz von Wärmepumpen fordert das EEWärmeG einen Mindestversorgungsanteil von 50 % an dem Gesamtwärmebedarf des Gebäudes.

Während elektrisch betriebene Wärmepumpen schon jahrzehntelang marktreif zur Verfügung stehen und an Bedeutung gewinnen, befindet sich die Gas-Wärmepumpe für den Einsatz in Ein- und Mehrfamilienhäusern noch in einer frühen Markteintrittsphase. Dabei haben besonders gasbetriebene Sorptionswärmepumpen einige Vorteile im Vergleich zu elektrisch oder auch gasmotorisch angetriebenen Kompressionswärmepumpen.

Im Rahmen des Workshops wird Prof. Ziegler vom Innovationszentrum Energie der Technischen Universität Berlin die Grundlagen und aktuellen Entwicklungen zu gasbetriebenen Ab- und Adsorptionswärmepumpen vorstellen.

Weiterhin werden u.a. die nachfolgend aufgeführten Fragen im Mittelpunkt der Diskussion stehen:

  • Wie funktioniert die Technik im Vergleich zu konventionellen Wärmepumpen?
  • Welche verschiedenen Technologiepfade werden im Bereich der Sorptionswärmepumpen derzeit verfolgt und was sind die Unterschiede?
  • Gibt es besondere Vorteile oder Hemmnisse? Wie sind die Zukunftsaussichten in Hinblick auf Marktreife, Größenordnungen etc.?



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