Erneuerbare Energien

Biogas-, Photovoltaik- und Solarthermieanlagen haben einen steigenden Anteil an der Energieversorgung. Kombiniert mit anderen Effizienztechnologien und Speichersystemen können mit ihnen große ökologische Effekte erzielt werden.

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Bei der Photovoltaik (PV) wird die Strahlungsenergie des Sonnenlichts mithilfe photovoltaischer Zellen direkt in Strom umgewandelt. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) garantiert den Betreibern von PV-Anlagen gesetzlich festgelegte Mindestvergütungen für ins Netz eingespeisten Strom. In Berlin ist die Installation von PV-Anlagen fast ausschließlich auf Dachflächen möglich. In Zukunft wird vor allem der Eigenverbrauch von PV-Strom an Bedeutung gewinnen – in Einfamilienhäusern genauso wie in Unternehmen.

Solare Prozesswärme für Gewerbe- und Industriebetriebe

Bei solarthermischen Anlagen wandeln Sonnenkollektoren auf dem Dach die  Sonnenstrahlung in Wärme um, z. B. für den Warmwasserbedarf oder die Heizungsunterstützung. So sind etwa für die Versorgung eines Einfamilienhauses mit vier Personen bis zu sechs Quadratmeter Kollektorfläche erforderlich. Des Weiteren kann die Sonnenenergie auch in Form von solarer Prozesswärme für die Wärmebereitstellung in Gewerbe- und Industriebetrieben genutzt werden.

Biomasse in Strom und Wärme verwandeln

Bundesweit sind derzeit rund 4.000 Biogasanlagen in Betrieb. Hinzu kommen über 30 Aufbereitungsanlagen, in denen Biogas zu sogenanntem Bio-Erdgas veredelt wird. Dieses lässt sich problemlos ins Netz eines Gasbetreibers einspeisen und findet sich beigemischt auch im Berliner Erdgas. Den größten ökologischen Effekt hat Biogas, wenn es in KWK-Anlagen hocheffizient Strom und Wärme erzeugt.

Solarthermie auf öffentlichen Gebäuden

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