Handwerkskammer Berlin, Meistersaal, Blücherstraße 68, 10961 Berlin
Von Jahr zu Jahr steigen die Preise für Öl, Gas und andere fossile Energieträger. Heiz- und Warmwasserkosten entwickeln sich immer mehr zu einer zweiten Miete, die sich viele Menschen kaum noch leisten können. Energiesparen ist daher das Gebot der Stunde.
Mit Wärmedämmung, dreifach verglasten Fenstern, optimal dimensionierten modernen Brennwertheizungen, ergänzt um eine solarthermische Anlage oder ein kleines Blockheizkraftwerk (BHKW), lassen sich die Energiekosten um über 70 Prozent senken. Dennoch geht die energetische Gebäudemodernisierung allenfalls schleppend voran.
Derzeit werden nur rund 2.000 Gebäude pro Jahr in Berlin energetisch fit gemacht. Bei diesem Tempo würde es bis Ende dieses Jahrhunderts dauern, um den Berliner Gebäudebestand auf einen niedrigen Energiestandard zu bringen. Wie lässt sich dieser Prozess beschleunigen? Wer übernimmt die notwendigen Investitionen? Wer profitiert von niedrigeren Energiekosten? Wie können zwischen Vermietern und Mietern Nutzen und Lasten gerecht verteilt werden? Wie viel darf der Staat von Gebäudeeigentümern fordern? Und welche Anreize sollte er zur Verfügung stellen?
Über diese Fragen diskutieren die Teilnehmer der Veranstaltung.
Begrüßung
Runde 1: Das Nullenergiehaus als Ziel? Realistische Einsparziele für den Gebäudebestand.
Podium
Moderation Runde 1
Runde 2: Vermieter versus Mieter? Erst investieren, dann profitieren.
Podium
Moderation Runde 2
Anschließend offenes Plenum unter Einbeziehung von Publikum und aller Diskussionsteilnehmer.