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Di, 23. August 2011

Energiewende - Wandel auf dem Arbeitsmarkt?

Berlin


Der Wettbewerb um gut ausgebildete Fachkräfte im Bereich erneuerbare Energien und Energieeffizienz hat bereits begonnen. Wie gelingt es Unternehmen, für die besten Köpfe attraktiv zu werden? Welche Qualifikationen sind gefragt? Wer bildet die notwendigen Fachkräfte aus?

Gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund Berlin-Brandenburg und dem Jugendprojekt ClubE, lud das Berliner NetzwerkE in den Leibniz-Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften am Gendarmenmarkt ein.

Michael Geißler, Geschäftsführer der Berliner Energieagentur GmbH, hieß die über 160 Konferenzteilnehmer willkommen und erläuterte die derzeitigen politischen Rahmenbedingungen sowie aktuellen Gesetzgebungen der Energiewende.

Zur Einstimmung für den Workshop 1: Wie gut sind wir auf die Energiewende vorbereitet? gab Jörg Simon, Vorstand Berliner Wasserbetriebe AöR, einen Überblick über energierelevante Projekte und die Energie- sowie Nachwuchsstrategien der Berliner Wasserbetriebe.

Eine Energiewende muss bestehende industrielle Strukturen zueinanderbringen. Dabei braucht sie keine neuen Ausbildungsberufe, sondern qualifizierte Facharbeiter. Zu den neuen Aufgaben gehören die Steigerung der Ausbildung bei technischen Berufen, die Erleichterung der Meisterprüfung und die bessere Einbindung von Studenten in Wirtschaftsunternehmen. Diese Grundaussagen vermittelte Christian Hoßbach, stellvertretender Vorsitzender, Deutscher Gewerkschaftsbund Berlin-Brandenburg, in seinem Impulsvortrag zum Workshop 2: Schafft die Energiewende Arbeitsplätze mit Zukunft?

In einer begleitenden Ausstellung präsentierten Unternehmen aus dem Berliner NetzwerkE ihre Strategien im Wettbewerb um den qualiizierten Nachwuchs und zeigten, welche Optionen sie jungen Fachkräften bieten.

Fazit: 

  • Berlin kann eine Arbeitgebermarke im Bereich erneuerbare Energien und Energieeffizienz prägen
  • Häufig ist die finanzielle Vergütung in Unternehmen mit innovativen Technologieunternehmen unterdurchschnittlich
  • Das Betriebsklima nimmt für Arbeitnehmer an Bedeutung zu
  • Arbeitsmarktwende nicht ohne Ausbildungswende
  • Die Vergütung in Handwerksbetrieben ist zu gering
  • Innovationspolitik baut Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
  • Die Mobilisierung von Energieeffizienzreserven in Unternehmen, kann Personalkündigungen verhindern
  • stabile politische Rahmenbedingungen sind wichtig



Überblick über Referenten und Podiumsteilnehmer

Konferenzablauf

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