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Mi, 25. April 2012

Energiewende - Erneuerbare: Eine Alternative, die sich rechnet? (Workshop + Exkursion)

Forum Adlershof


Über 70 Architekten, Planer sowie Mitarbeiter von Bezirks- und Senatsverwaltungen diskutierten auf Einladung des Berliner NetzwerkE mit Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft im Forum Adlershof über den Einsatz von erneuerbaren Energien in der Großstadt. Im Bereich der erneuerbaren Energien gibt es Nachholbedarf. Um bis 2050 klimaneutrale Hauptstadt zu werden, müssen zukünftig Gebäude vom ersten Planungsschritt an regenerative Formen der Energieversorgung mit bedacht werden und die Förder- und Genehmigungsverfahren optimiert werden.

Die Veranstaltung „Energiewende: Erneuerbare - Eine Alternative, die sich rechnet?“ gab einen Einblick in die Nutzung erneuerbarer Energien in Gebäuden. Der Workshop startete mit einem Überblick zu den rechtlichen Rahmenbedingungen sowie den wichtigsten Anwendungen regenerativer Energien in Berlin.

Moderiert von Hellmuth Henneberg, rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg, diskutierten Prof. Dr. Friedrich Sick, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Bernd Kummerlöw, HOWOGE Wärme GmbH, Dr. Lutz Dittmann, Berliner Energieagentur GmbH, und Dr. Günther Ludewig, sol.id.ar Architekten, die Nutzung erneuerbaren Energien und die Bedeutung von Energieeffizienztechnologien für Berlin. Die Experten kamen zu dem Schluss, dass Berlin seit der Wende viel erreicht hat. Die Potenziale für den Einsatz von erneuerbaren Energien auch in Kombination mit Effizienztechnologie wie Kraft-Wärme-Kopplung vorhanden sind, jedoch die Fokussierung der Bauherrn auf die Investitionskosten ein Hemmnis darstellt. Übereinstimmend wurde hierbei das Contracting als ein sinnvoller Lösungsansatz angesehen, da sowohl die Risiken des Anlagenbetriebes als auch die einmalige Investition an den Betreiber übertragen wird.

Im Anschluss an die Expertenrunde standen zwei Orte, wie sie unterschiedlicher kaum seien könnten auf dem Fahrplan der Exkursionsgruppe. Während die Teilnehmer in Adlershof bei dem Unternehmen Soltecture die Produktion von Dünnschicht-Photovoltaikmodulen und deren Einsatz an der Fassade des Firmensitzes besichtigen konnten, stand im Prenzlauer Berg der Einsatz von Photovoltaik und Sanierung unter den Bedingungen des Denkmalschutzes sowie die dezentrale Energieversorgungsanlagen der Wohnanlage Bremer Höhe auf dem Programm.

Vorträge und Programm

Dr. Martin Riedel, Becker, Büttner und Held
Vortrag: Einführungsvortrag zum ordnungspolitischen Rahmen

Stefan Koch, Soltecture GmbH
Vortrag: Die solare Stadt - Potenziale Solaren Wohnens in Berlin

Raoul von der Heydt, PHÖNIX SonnenWärme AG
Vortrag: Solarthermie - Stand, Potenzial und Projekte in Berlin

Michael Viernickel, Geo-En Energy Technologies GmbH
Vortrag: Erdwärme - Niedertemperaturwärmenutzung für Gebäude

Programm
Hier finden Sie das Programm zum Download>>>


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