Newsletter_01_2017

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

in den vergangenen neun Jahren haben sich die Partner des Berliner NetzwerkE für den Energiestandort Berlin engagiert und mehr als 30 Pilot- und Modellprojekte auf den Weg gebracht. Zu den erfolgreich umgesetzten Technologieprojekten zählen unter anderem die Abwasserwärmenutzung in Gebäuden, Brennstoffzellen-Feldtests, modernes Energiecontrolling, energieeffiziente Beleuchtung und der Einsatz von Einzelraumregelung in öffentlichen Gebäuden.

Auch in Zukunft will das Berliner NetzwerkE den Energiestandort Berlin aktiv voranbringen und seine Partner durch Know-how-Transfer, Weiterbildung und Fördermittelakquise unterstützen. Die Themen Sektorenkopplung, Energieeffizienz, Energiemanagement, Smart City, erneuerbare Energien und Digitalisierung stehen dabei weiterhin ganz oben auf der Agenda der Netzwerkarbeit. Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe (SenWiEnBe) wird die Aktivitäten des Netzwerks auch nach Ende der Förderphase im August 2017 begleiten.

Welche strategische Ausrichtung die neu gestalteten SenWiEnBe verfolgt, erklärt im NetzwerkE-Interview Dr. Felix Groba, Fachgebietsleiter für Grundsatzfragen der Energiepolitik. Außerdem fassen wir die Ergebnisse unserer Veranstaltung zusammen, bei der in der Mitte Juli Energieexpert*innen aus ganz Deutschland Wege zum klimaneutralen Stadtquartier diskutierten. Weiterhin in dieser Ausgabe des NetzwerkE-Newsletters: Wir stellen Ihnen das Projekt WaveSave vor, in dem adaptive Betriebsweisen von dezentralen Energiesystemen getestet werden, um Kosten und CO2-Emissionen von Energieerzeugungsanlagen zu minimieren. Außerdem informieren wir Sie über neue Förderprogramme des Bundeswirtschaftsministeriums, in denen die Rahmenbedingungen für Brennstoffzellen und Wärmenetze verbessert wurden, damit diese Technologien weiter in den Fokus einer klimafreundlichen Energieversorgung rücken.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Urlaubszeit und viel Freude bei der Lektüre unseres Newsletters.

Ihr Netzwerkmanagement


Auf dem Weg zur Energiewende-Hauptstadt Berlin

Felix Groba©apropos_foto

Nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus im vergangenen Jahr haben sich die Ressorts der Berliner Verwaltung umsortiert. Der neu entstandene Arbeitsbereich Energie ist nun bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, kurz: SenWiEnBe, angesiedelt. Wir sprachen mit Dr. Felix Groba, Fachgebietsleiter in der SenWiEnBe, über die neue Ausrichtung und die energiepolitischen Ziele der Senatsverwaltung.

Von anderen Städten lernen: So gelingt das klimaneutrale Stadtquartier

Veranstaltung_Klimaneutrales-Quartier©Berliner NetzwerkE

Den Energiebedarf von Gebäuden reduzieren und die Anlagen zur Bereitstellung erneuerbarer Energien mit Hocheffizienztechnologien intelligent kombinieren - so kann das "klimaneutrale Stadtquartier" der Zukunft gelingen.

Jetzt Netzwerkpartner werden und den Energiestandort Berlin aktiv mitgestalten!

Oberbaumbrücke19©Berliner NetzwerkE,  Doris Poklekowski

Mehr als 30 erfolgreich umgesetzte Modell- und Partnerprojekte, rund 70 netzwerkinterne Projekt-, Wissenschafts- und Technologietreffen sowie mehr als zehn öffentliche Fachveranstaltungen mit Vertretern der Berliner Wirtschaft, Wissenschaft und Politik - das ist die Bilanz von neun Jahren Berliner NetzwerkE.

Anlagenoptimierung spart bis zu 25 Prozent Energie

deZem-Senki-Diagramm© Berliner NetzwerkE, Rolf Schulten

Das Forschungsprojekt WaveSave beschäftigt sich seit August 2015 mit der Frage, wie dezentrale Energiesysteme so aufeinander abgestimmt werden können, damit Gebäude zukünftig noch nachhaltiger, ressourcenschonender und wirtschaftlicher mit Energie versorgt werden können.

Grünes Licht für Innovationen im Wärmemarkt: Verbesserte Förderbedingungen für Brennstoffzellen und Wärmenetze

Brennstoffzelle©Berliner NetzwerkE,Dietmar Gust

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat die Förderbedingungen für Brennstoffzellen und Wärmenetze verbessert. Ab sofort kann die Förderung für Brennstoffzellen-Heizungen auch von kleinen und mittleren Unternehmen, Contractoren sowie Kommunen für Nichtwohngebäude beantragt werden.

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