Monitoring in der Plusenerige Grundschule

Die Partner des Berliner NetzwerkE Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) und die deZem GmbH setzen in einem Grundschulgebäude einen Monitoringansatz um.

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Bild: Berliner NetzwerkE

Das Konzept Plusenergie-Grundschule

Die Grundschule Hohen Neuendorf ist auf dem Weg zur „Plusenergie-Schule“. Im Schulgebäude soll zukünftig mehr Energie erzeugt als verbraucht werden. Das gelingt durch innovative Architektur, moderne Gebäudetechnik sowie den Einsatz eines sehr umfassenden Energiemonitorings.

Partner prüfen getroffene Annahmen

Zur Umsetzung des Monitorings setzen die Wissenschaftler der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin auf die Technik und Software des Netzwerkpartners deZem. Ziel des Vorhabens ist es, die in der Planung getroffenen Annahmen zu validieren und Erkenntnisse für zukünftige Projekte dieser Art zu sammeln. Dazu analysieren die Netzwerkpartner seit 2012 die Funktionsweise des energetischen Gesamtsystems der Schule.

400 Messpunkte im Schulgebäude liefern Umwelt- und Energiedaten in Echtzeit und werden als Live-Visualisierungen durch die Wissenschaftler der Berliner Hochschule ausgewertet. Ziel ist es, Energiebilanzen zu bilden und dabei Komfortparameter bzgl. Beleuchtung, Wärme und Raumluftqualitäten einzubeziehen sowie Unterschiede zwischen Prognosen und tatsächlichem Verbrauch langfristig zu erforschen. So können Fehler in der Haustechnik frühzeitig erkannt werden.

Während der Inbetriebnahme des Monitoringsystems war die Verfügbarkeit der Daten eine gute Hilfe, um die Systemqualität kontinuierlich zu kontrollieren und zu verbessern. Bereits im ersten Betriebsjahr konnten viele Fehler im Gebäudebetrieb behoben und Optmierungsmöglichkeiten erkannt werden, z. B. falsch positionierte Fühler der Gebäudeleittechnik, aktivierte Nachtlüftung bei niedrigen Außentemperaturen, Betriebszeiten der Lüftungsanlagen.

Energiecontrolling in der Grundschule

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