Energiecontrolling in der Hochschule

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An der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) ist ein intelligentes Energiecontrolling-System des Netzwerkpartners deZem GmbH im Einsatz, das für wertvolle Transparenz in den Energieflüssen der Hochschule sorgt.

Energiecontrolling für zwei Standorte

Bis 2012 waren die insgesamt 21 Gebäude der HTW an den Standorten in Karlshorst und Oberschöneweide mit einer Nettogrundfläche von 120.000 m² mit weniger als 35 Energiezählern ausgestattet. Diese wurden nur jährlich bis monatlich abgelesen und nicht gebäudescharf aufgezeichnet. Um die Gebäude effizienter und sparsamer betreiben zum können, entschied sich die HTW das Energiecontrolling der Hochschule zu verbessern.

Intelligentes Messkonzept ermöglicht detaillierte Erfassung

Um ihren Ansprüchen an Nachhaltigkeit und Effizienz gerecht zu werden, hat die Hochschule zunächst ein intelligentes Messkonzept für beide Standorte erarbeitet. Damit können die Verbräuche von Strom, Wärme, Erdgas und Wasser gebäudescharf und elektrische Großverbraucher der Gebäudetechnik wie Aufzüge, Kältemaschinen und Lüftungsanlagen erfasst werden. Für die Umsetzung des Monitorings hat die HTW Berlin den Netzwerkpartner deZem beauftragt.

Messstellen schaffen Transparenz

Seit 2015 erfassen rund 120 Stromzähler, 50 Wärmemengenzähler und 20 Wasserzähler die Energieverbräuche für jedes Gebäude einzeln. Alle Messgeräte werden über M-Bus von Datenloggern ausgelesen und quasi in Echtzeit an das zentrale System angebunden. Mithilfe der Analysesoftware deZemVis lassen sich die Zusammenhänge auf allen Ebenen im zeitlichen Verlauf sowie mit Witterungsbereinigung, Sankeydiagrammen, Dashboards
und anderen Hilfsmitteln verständlich und zielorientiert aufbereiten. Das System schafft die besten Voraussetzungen dafür, bisher unentdeckte Einsparpotenziale zu heben und Verbräuche dauerhaft niedrig zu halten.

Einsparpotenziale heben

Erste Einsparpotenziale konnten bereits während der Inbetriebnahme identifiziert werden. In einem Nebengebäude fiel beispielsweise ein hoher Wärmeverbrauch an einer Heizung auf, die eigentlich nur dem Frostschutz dienen sollte. Die Überprüfung ergab, dass ein temperaturabhängiges Ventil im Heizkreis den Wärmeverbrauch um ungefähr 60 Prozent absenkte.

Foto: © Berliner NetzwerkE, von Plötz 

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