Die Netzwerkpartner BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH und die PHÖNIX SonnenWärme AG installierten moderne solarthermische Anlagen auf öffentlichen Gebäuden.
Durchschnittlich scheint die Sonne 1.700 Stunden pro Jahr. 1.000 kWh/m2 beträgt die jährliche mittlere Sonneneinstrahlung in unseren Breiten. Die Sonne ist eine nicht versiegende Energiequelle, die zur Warmwasserbereitung und Raumheizung genutzt werden kann. So kann eine kleine Solarthermieanlage in Deutschland im Jahresdurchschnitt bis zu 65 % des Warmwasserbedarfs eines Haushalts decken.
Im Rahmen des Berliner NetzwerkE testen die Partnerunternehmen BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH und PHÖNIX SonnenWärme AG Solarthermieanlagen auf öffentlichen Gebäuden in Berlin. Die zwei Unternehmen ergänzen sich optimal: Die BIM als Immobilienverwalter von über 1.300 landeseigenen Gebäuden und die PHÖNIX SonnenWärme AG als Systemanbieter moderner Sonnenwärmetechnik.
Die zwei Partner des Berliner NetzwerkE testen den Einsatz solarthermischer Anlagen zur Trinkwarmwasserbereitung in öffentlichen Gebäuden. Insgesamt wurden drei Anlagen mit einer Gesamtkollektor- fläche von 100 m² realisiert. Die Anlagen auf dem Dach der Feuerwache Rankestraße und der OSZ IMT, der größten Berufsschule für Informationstechnik in Berlin, erwärmen Wasser in Flachkollektoren. Mit insgesamt 32 Kollektoren und einer Gesamtfläche von 80 m² sparen die zwei Anlagen insgesamt rund 6,5 Tonnen CO2 pro Jahr ein.
Die Anlage auf dem Gebäude der Feuerwehr Siemensstraße besteht aus acht Vakuumröhrenkollektoren mit einer Gesamtfläche von 20 m². Das erwärmte Wasser fließt in Pufferspeicher und wird von zur Trinkwassererwärmung genutzt. Die drei Solarthermieanlagen sparen insgesamt zehn Tonnen CO2 pro Jahr ein.