Heller als die Polizei erlaubt

Die Berliner Energieagentur (BEA) hat Beleuchtungsanlagen in zwei Polizeigroßliegenschaften der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) - Ruppiner Chaussee und Charlottenburger Chaussee - auf Einsparungspotenziale untersucht. Das Team Energie- und Umweltmanagement der BIM hat daraufhin die mit Halogendampflampen ausgestatteten Leuchten durch LED-Technik ersetzt.

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Bild: Berliner NetzwerkE, Doris Poklekowski

Im Rahmen des EU-Projektes Energy Saving Outdoor Lighting (ESOLi) hat die BEA Städten, Kommunen und Unternehmen Unterstützung bei der Modernisierung der bestehenden Außenbeleuchtung angeboten. Die BIM hat dieses Angebot genutzt und die Beleuchtungssituation in zwei von ihr verwalteten Liegenschaften überprüfen lassen.

Neben der Aufnahme der Beleuchtungssituation vor Ort wurden durch die Mitarbeiter der BEA die Kosten einer Modernisierung mit effizienter Außenbeleuchtungstechnik durchgerechnet. Im Anschluss entschloss sich die BIM zum Test von LED-Technologie am Standort Charlottenburger Chaussee. Auf dem Polizeigelände wurden Testleuchten verschiedener Hersteller für den Zeitraum von einigen Wochen neben der konventionellen Beleuchtungstechnik betrieben.

Umstellung auf LED-Technologie

Das Ergebnis der Untersuchung überzeugte. Die BIM tauschte rund 500 veraltete Außen- und Wegeleuchten durch moderne und effiziente LEDLeuchten aus. Dank der neuen LED-Technik kann an der Ruppiner Chaussee eine Energieeinsparung von etwa 76 Prozent und in der Charlottenburger Chaussee sogar von etwa 89 Prozent erreicht werden. Das spart gleichzeitig rund 145 Tonnen CO2 und fast 50.000 Euro Energiekosten im Jahr.

Aufgrund des hohen Einsparpotenzials in den beiden Großliegenschaften hat die BIM zum Austausch der alten Leuchten einen Förderantrag beim Umweltentlastungsprogramm (UEP) eingereicht, der positiv beschieden wurde.


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