Feldtest Brennstoffzelle in der Schule im Grünen

Interview mit Markus Buggisch, Gasag Produktmanger Neue Technologien

Markus Buggisch, Gasag und Matthias Block, inhouse engineering, präsentieren die Brennstoffzelle. Bild: Gust/Berliner NetzwerkE

Herr Buggisch, die GASAG beteiligt sich seit Jahren offensiv an Test und Markteinführung innovativer Technologien. Die Brennstoffzelle - ist dies auch ein Thema für die GASAG?

Buggisch: Die Brennstoffzelle ist eine zukunftsträchtige Option, denn sie ist ideal für Kraft-Wärme-Kopplung. KWK heißt, dass Strom und Wärme zusammen produziert werden. Wir haben bereits drei Feldtests mit unterschiedlichen Brennstoffzellen gestartet. Unsere Erfahrungen mit Mikro- und Mini-Kraftwärmekopplungsgeräten kommen uns dabei zugute.

Ja, aber was sind denn eigentlich die Vorteile der Brennstoffzelle?

Buggisch: Brennstoffzellen haben einen besonders hohen Wirkungsgrad. Sie arbeiten nahezu geräuschlos und können auch gut mit Bio-Erdgas als Brennstoff betrieben werden. Das macht sie unter Klimaschutzgesichtspunkten zu einer vielversprechenden Technologie.

Für welche Gebäudetypen eigenen sich Brennstoffzellen besonders?

Buggisch: Unsere Tests laufen in unterschiedlichen Einsatzbereichen - vom Einfamilienhaus bis zur Schule. In der Berliner Grundschule im Grünen läuft seit März ein Brennstoffzellen-Heizgerät. Im ersten halben Jahr hat die Anlage rund 2.600 kWh Strom und 4.320 kWh Wärme besonders umweltschonend produziert. Die Feldversuche zeigten, wo noch Entwicklungsbedarf besteht, damit die Brennstoffzellen breit im Markt eingeführt werden können. Das betrifft neben dem Preis, die Lebensdauer und die Zuverlässigkeit im täglichen Betrieb.

 


Interview

Gasag Projektmanager Markus Buggisch über die Brennstoffzelle in der Schule im Grünen. weiterlesen>>>

Brennstoffzelle Grundschule im Grünen

Datenblatt zum Download>>>

Brennstoffzelle Innovationspark Treptow

Datenblatt zum Download>>>

Netzwerkpartner